Der Pianist Konstantin Semilakovs wurde 1984 in Riga geboren.

 

Er ist Gewinner des Internationalen Klavierwettbewerbs Porto, Preisträger des Wettbewerbs für junge Pianisten Ettlingen und mehrmaliger erster Bundespreisträger im Wettbewerb „Jugend musiziert“.


Mit Solo- und Kammermusikkonzerten trat Konstantin Semilakovs bei den Internationalen Beethovenfesten Bonn, der Frankfurter Musikmesse, beim Braunschweig Classix Festival, dem Schleswig-Holstein Musikfestival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. 2010 debütierte er mit den Nürnberger Symphonikern in der Meistersingerhalle mit Beethovens Chorfantasie.


Konstantin Semilakovs wurde der Klassikpreis des WDR und der Stadt Münster, der Hans-Sikorski-Gedächtnispreis, der Musikförderpreis der Hans-Sachs-Loge Nürnberg, sowie der Förderpreis des Ingolstädter Konzertvereins verliehen.


2004 nahm er das Klavierstudium in der Klasse von Prof. Wolfgang Manz an der Hochschule für Musik Nürnberg auf, das er 2008 mit einem musikpädagogischen und 2009 mit einem künstlerischen Diplom absolvierte. 2011 bestand er sein Meisterklassenstudium mit einem Diplom mit Auszeichnung. 2011 und 2012 studierte Konstantin Semilakovs an der Pariser Musikhochschule École Normale de Musique Alfred Cortot in der Klasse von Michael Wladkowski. 2012 erhielt er das Diplôme Supérieur d’Exécution.


Seit 2011 unterrichtet er Klavier an der Hochschule für Musik Nürnberg. Ferner war er 2013 bis 2017 an der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg tätig. Seit 2016 ist Konstantin Semilakovs Lektor für Klavier an der Universität Mozarteum Salzburg.

 

Zusätzlich zu seiner künstlerischen und pädagogischen Tätigkeit forscht er über das Phänomen der Synästhesie und "Farbigkeit" in der klassischen Musik des späten 19. und 20. Jahrhunderts (insbesondere in den Kompositionen von Alexander Skrjabin und Olivier Messiaen). Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Beziehung der Partialton-Harmonik und akustischer Tonalität zu neurophysiologischen Grundlagen der Konsonanz- und Harmoniewahrnehmung.